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NOTARIAT

Wie man den passenden Aktienfonds für Kinder findet

Ob Ausbildung, Führerschein oder das erste eigene Auto: Wer geglaubt hat, dass man für die Kleinkinder tief in die Tasche greifen musste, der wird erst überrascht sein, wie kostspielig die Wünsche der großen Kinder sind. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn schon kurz nach der Geburt Geld auf die Seite gelegt wird, um dem Nachwuchs ein Startkapital überreichen zu können, wenn dieser aus dem Elternhaus auszieht.

Noch immer kein Ende in Sicht: Niedrigzinspolitik wird fortgesetzt

Doch welche Geldanlage ist heutzutage empfehlenswert? Schlussendlich kann man nicht davon ausgehen, dass die Niedrigzinsphase in den kommenden Monaten vorbei sein wird. Glaubt man den Prognosen diverser Experten, so bleiben den Anlegern die niedrigen Sparzinsen noch weiter erhalten. Wer also gewinnbringend investieren will, der sollte sich mit Aktien wie Fonds befassen und für den Nachwuchs ein Minderjährigen Depot bei einem Broker eröffnen. Läuft nämlich das Depot auf den Namen des Kindes, so können die Eltern auch Steuern sparen - der jährliche Sparerpauschbetrag beläuft sich auf 801 Euro.

Rendite- und Sicherheitsbaustein

Will man ein Anlageportfolio aufstellen, so benötigt man einen Rendite- wie auch einen Sicherheitsbaustein. In der Regel genügt es, wenn man sich für einen breitgestreuten Aktienfonds entscheidet, der die Rolle des Renditeabausteins übernehmen kann. Mitunter kann man aber auch Geld in weitere Fonds investieren, wenn man die Chancen auf höhere Gewinne wahren möchte. Doch wie findet man den für sich passenden Fonds?

In erster Linie sollten die unterschiedlichen Fonds miteinander verglichen werden. So geht es darum, dass man in Erfahrung bringt, in welche Wertpapiere überhaupt investiert wird - ist es ein Fonds, der sich aus Aktien von Tech-Unternehmen zusammensetzt oder gibt es mitunter auch Rohstoffe oder Edelmetalle? Eine Möglichkeit, die nicht außer Acht gelassen werden sollte, sind sogenannte ETF-Fonds. Dies deshalb, weil hier ein bestimmter Index abgebildet wird. Es gibt also keinen aktiven Fondsmanager, der nur das Ziel verfolgt, besser als der Markt zu sein, sondern nur die Abbildung eines im Vorfeld ausgesuchten Index - das kann beispielsweise der DAX sein. Von Vorteil ist, dass ETF-Fonds kaum Geld kosten - die Gebühren sind derart gering, sodass man keine Angst haben muss, dass diese in weiterer Folge einen erheblichen Einfluss auf die Rendite haben werden.


 

Christiane Claassen

Christiane Claaßen
Notarin

 

 

Irmgard Ticheloven

Irmgard Ticheloven
Notariatsfachangestellte